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Diplophyllum taxifolium (Wahlenb.) Dumort.

Synonyme: Jungermannia taxifolia Wahlenb.

Systematik: Moose > Marchantiophyta > Jungermanniopsida > Jungermanniales > Scapaniaceae > Diplophyllum

Deutscher Name: Eibenblättriges Doppelblattmoos

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Literatur
Recueil Observ. Jungerm.: 16. 1835

Literatur
Fl. Lapp. (Wahlenberg): 389. 1812

Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007)
Die Art ist D. albicans ähnlich, meist etwas schwächer und hell- bis gelbgrün gefärbt. Kalkmeidende Art in kalten, hochmontansubalpinen Lagen auf Felsen und zwischen Blöcken, selten auf lehmiger Erde. Begleiter sind: Pseudotaxiphyllum elegans, Lophozia ventricosa, Cephalozia bicuspidata, Plagiothecium denticulatum, Pohlia nutans, Dicranum scoparium, Andreaea rupestris, Racomitrium heterostichum, ...

Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007)
Nur im Allgäu und in den höchsten Lagen einiger Silikatmittelgebirge sowie auf etwas tiefer gelegenen großen Basaltblockhalden in der Rhön und am Meißner: NB, ST: Nur im Oberharz, bis heute: Loeske (1903); Zschacke (1908); Philippi (1963); Marstaller (1991a); J. Futschig (FR !); R. Schubert (!); M. Siegel (!). HE: Nur auf großen Basaltblockhalden am Meißner und in der Rhön: Thyssen (1954); J. ...

Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007)
Im Bayerischen Wald kommt es zur Ausbildung größerer Bestände, sonst sind die Vorkommen meist klein. Die Art hat sich überall bis heute fast unverändert erhalten, die meisten Fundstellen liegen in Schutzgebieten. Insgesamt ist eine stärkere Bedrohung nicht erkennbar, dennoch sollten die Bestände insbesondere von herbarisierenden Bryologen geschont werden.