Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007) Grüne bis blassgrüne, dünne Überzüge. Die Art ist Lejeunea cavifolia sehr ähnlich und davon am leichtesten durch die Ölkörper zu unterscheiden. In schattigen, tief eingeschnittenen, ständig luftfeuchten Bachtälchen auf Buntsandsteinblöcken im Überflutungsbereich der Bäche. Begleiter sind: Rhynchostegium riparioides, Brachythecium plumosum, Thamnobryum alopecurum, Heterocladium heteropterum, Isothecium myosuroides. Ausführliche ökologisch-soziologische Darstellung: Ahrens (2003a).
Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007) Ozeanische, erst in jüngster Zeit im Gebiet nachgewiesene Art, hier an der Ostgrenze der Verbreitung. Eine ältere Angabe in K. Müller (1951–1958) geht auf Buchloh zurück und ist, wie alle seine übrigen Sensationsangaben, unglaubhaft, vergl. Anmerkung bei Tetralophozia setiformis und Ahrens in Nebel & Philippi (2005). BW: Nur an zwei Stellen im Nordschwarzwald: 7016/4 Bach zwischen Ranstett und Brandberg und 7116/1 Bach zwischen Steinig und Mühlberg, Ahrens (2003a), Ahrens in Nebel & Philippi (2005).
Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007) An einer Stelle in größeren Beständen, das andere Vorkommen ist kleiner. Die Fundorte liegen an schwer zugänglichen Stellen und erscheinen derzeit nicht gefährdet: RL R.