Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007) Die Art ist erst mit den Beschreibungen bei Paton (1999) und Damsholt (2002) sicher zu erkennen. Alle älteren Angaben müssen überprüft werden. Eine Art basenreicher Niedermoore, genauere ökologische Angaben liegen nicht vor.
Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007) Belegte, sichere Nachweise bisher nur aus den Alpen: BY: Alpen: 8526/2 Moor unterhalb Höllritzen-Alpe, an gestörter Stelle, 1380 m, 04.08.1987, leg. M. Lüth, det. G. Schwab (!); 8527/3 Obermaiselstein, Moor auf dem Nordhang des Vorderbolgen, mit Calliergon sarmentosum, 1435 m, 17.08.1957, K. Koppe (HAL !); 8343/1 Moor O Moosenalm N Ramsau, 1350 m, 24.08.1994 (!!); 8543/2 Moor zwischen Geigen und Hirsch beim Funtensee, 1610 m, H. Holzapfel in Paul (1943), ein Beleg liegt in M nicht vor, die Angabe erscheint aber glaubhaft. – Unbelegte, daher unsichere Angaben, die noch nicht in die Karte übernommen wurden: (SH?): 2325/3 Eidelstedter Moor, Jaap in N. Jensen (1952); vergl. Schulz & Dengler (2006). (NB?): 4229/1 Oberharz: „im Juli 1894 beim Sonneberger Weghaus zwischen Sphagna sehr häufig“, Warnstorf (1903). – Zu streichen: Angaben aus dem Schwarzwald in K. Müller (1951–1958), vergl. Sauer in Nebel & Philippi (2005).
Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007) Die Art wurde nur in kleinen Beständen gefunden, sie sollte nicht besammelt werden. Die Wuchsstellen erscheinen nicht bedroht, Odontoschisma elongatum ist aber wegen großer Seltenheit gefährdet: RL R.