Beschreibung der Art
Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007)
Nahe mit Grimmia donniana verwandte Art, deren taxonomischer Status noch nicht endgültig geklärt ist. Während sie Loeske (1903) noch als eigenständige Art führt, stellt er sie später, Loeske (1913), als Varietät zu G. donniana. Koperski et al. (2000) führen sie als Grimmia donniana var. curvata Spruce. In neuerer Zeit hat sich Greven (1995) eingehender mit der Thematik befasst und betrachtet sie ...Nahe mit Grimmia donniana verwandte Art, deren taxonomischer Status noch nicht endgültig geklärt ist. Während sie Loeske (1903) noch als eigenständige Art führt, stellt er sie später, Loeske (1913), als Varietät zu G. donniana. Koperski et al. (2000) führen sie als Grimmia donniana var. curvata Spruce. In neuerer Zeit hat sich Greven (1995) eingehender mit der Thematik befasst und betrachtet sie wieder als Art. Dieser Auffassung folgt auch Nebel in Nebel & Philippi (2000), und wir schließen uns dieser Meinung an. Grimmia arenaria wächst in graugrünen, unregelmäßigen, lockeren Rasen, die Art besitzt lange, stark gezähnte Haarspitzen.
Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007)
Auf kalkfreien Silikatgesteinen im Hügelland und unteren montanen Lagen: ST: 4131/4: Typuslokalität: An Sandsteinfelsen und Geröll des nordwestlichen Regensteins bei Blankenburg, rechts vom Fußwege nach Langenstein, Hampe (1873); Loeske (1903). NW: 5309/2 Großer Ölberg bei Ittenbach, Basalt, leg. R. Düll, Greven (1995). SN: 5540/2 Granitfelsen bei Rautenkranz, Loeske (1913); Riehmer (1925); ...Auf kalkfreien Silikatgesteinen im Hügelland und unteren montanen Lagen: ST: 4131/4: Typuslokalität: An Sandsteinfelsen und Geröll des nordwestlichen Regensteins bei Blankenburg, rechts vom Fußwege nach Langenstein, Hampe (1873); Loeske (1903). NW: 5309/2 Großer Ölberg bei Ittenbach, Basalt, leg. R. Düll, Greven (1995). SN: 5540/2 Granitfelsen bei Rautenkranz, Loeske (1913); Riehmer (1925); 5343/43 Geyer, Binge, an einem Silikatblock in lichtoffener Senke mit Cetraria hepatizon, 15.09.2002, leg. J. Nixdorf, det. E. Seifert (!); F. Müller (2004). RP: 5610/1 Nettetal N Ochtendung, Basaltbruch am östlichen Talhang S Heselermühle, auf Basaltblock in der Bruchsohle, 130 m, 04.04.2004, leg. M. Reimann, det. (!!). BW: Zwei Fundstellen im südlichen Schwarzwald, Nebel & Philippi (2000); 8113/4 Aftersteg und Präg bei Todtnau, 25.06.2002, M. Lüth (in litt.). – Zu streichen (TH): Meinunger (1992) ist Grimmia montana (vergl. dort).
Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007)
An allen Fundstellen sind die Bestände klein, über die Hälfte davon außerdem seit Jahrzehnten unbestätigt. Ebenso wie in BW, Nebel & Philippi (2000), ist die Art im ganzen Gebiet als vom Aussterben bedroht einzustufen: RL 1.